Frauenhilfen

Die Frauenhilfsgruppen in unseren Kirchengemeinden treffen sich seit über 75 Jahren. In früheren Jahren stand vor allem die tatkräftige Unterstützung anderer im Vordergrund der Arbeit. Bis heute sind unsere Frauenhilfen im Besuchsdienst und vielen Aktivitäten unsere Gemeinden ein verlässlicher Partner.
Bei ihren monatlichen Treffen steht neben dem freundschaftlichen Austausch immer auch Vortrag und Aussprache im Mittelpunkt des Zusammenseins. Gäste sind hierzu herzlich willkommen.
Treffen Bettmar, letzter Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Kreuzstr. 2
Treffen Sierße, erster Dienstag im Monat um 19 Uhr im Gemeindehaus, Neue Str. 5
Leitung Bettmar: 1. Vors. Patricia Schalon, 2. Vors. Cordula Minderlein
Leitung Sierße: 1. Vors. Angelika Drehlich, 2. Vors. Bärbel Schridde

 Schaut man auf die Gründungszeiten, sieht man, dass viele Frauenhilfen in den
Vorkriegs, Kriegs- und Kriegsfolgejahren des letzten Jahrhunderts gegründet wurden. Hier in Bettmar war es die Pastorenfrau Martha Dodt im Jahr 1933. Damals und heute kann man nicht mehr miteinander vergleichen und auch nicht die Aufgaben, die sich die Frauenhilfe damals gaben und heute für sich entwickeln. Damals ging es um die gemeinsame Unterstützung in armen Zeiten, in Kriegszeiten, in Mangelzeiten nach dem Krieg. Man half sich gegenseitig auch bei der Arbeit. Beispielhaft sind die Socken für die Soldaten.

Heute hat sich das Bild gewandelt. Heute ist jeder versorgt- mal mehr oder weniger gut.

Die heutigen monatlichen Treffen der Frauenhilfe  sind informativ und sollen zu neuen Gedanken anregen. Themen sind kirchlich wie auch weltlichen Charakters. Die Vorbereitung zum alljährlichen Weltgebetstag ist ein fester Bestandteil im Frühjahr. Frauen gehen auf Vorbereitungstreffen und tragen ihre neuen Erfahrungen in die Gemeinde über die Frauenhilfsschwestern. Der gemeinsam gestaltete Gottesdienst, immer am 1. Freitag im März einen jeden Jahres, wird mit Frauen in aller Welt zur gleichen Zeit gefeiert! Die Frauenhilfe übernimmt bei Veranstaltungen das Catering – wie Pastor Johann Niemann dies einmal augenzwinkernd nannte.

Zum Osterfrühstück kommen ca. 80 Besucher am Ostermorgen um 7.00 h zum Frühstück ins Gemeindehaus. Hierzu wird alles von der Frauenhilfe vorbereitet – vom hübsch gedeckten Tisch über frische Brötchen und frisch gekochtem Kaffee bis zum Aufräumen danach.

Zum Kinderfest gibt es eine Cafeteria, alles mit selbstgebackenen Kuchen bestückt. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Kindergeldkasse des Kinderfestes zugute.
Sehr gut angenommen werden Glückwünsche mit kleinen Geschenken für unsere über 80jährigen zum Geburtstag. Dies ist oft der einzige Besuch des Tages. Auch die  Geselligkeit hat ihren festen Platz in unserer Mitte: das Gartenfest mit gegrillten Würstchen und das Weihnachtsfest sind fest gebucht und immer gut besucht.

Zurzeit hat unsere Gruppe 32 Mitglieder im Alter von 40 – 90 Jahre, wobei der Durchschnitt über 60 Jahre alt ist. Seit 2 Jahren beteiligen wir uns an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.
Woran wir noch arbeiten müssen: Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam mit dem Diakonieausschuss, einen regelmäßigen Besuchsdienst für unsere Ältesten einzurichten und einfach nur Gespräche oder das Vorlesen der Tageszeitung anzubieten.

Sonja Fromhage